Corona-Schutzmaßnahmen am Klinikstandort Jugenheim: „Pandemie kein Grund zur Zurückhaltung bei Terminvereinbarungen“

 

Darmstadt-Dieburg (ho). Die Pandemie beherrscht die Schlagzeilen – und auch an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg ist Corona zwangsläufig ein Dauerthema – vor allem am Standort Jugenheim mit seinem Zentrum für Akute und Postakute Intensivmedizin (ZAPI), wo schwerstkranke Covid-Patienten seit Beginn der Pandemie intensivmedizinisch betreut werden.

Landrat Klaus Peter Schellhaas, der für die Kreiskliniken verantwortliche Dezernent, und Betriebsleiter Christoph Dahmen, weisen darauf hin, dass die in Jugenheim beheimatete Klinik für Orthopädie und Traumatologie, die Sektion Neurochirurgie, die konservative orthopädische Behandlung und die Physiotherapie von Corona nicht betroffen sind: „Die Verantwortlichen um Chefarzt Professor Peter Schräder sorgen mit einem umfassenden Corona-Schutzmaßnahmenpaket für absolute Patientensicherheit“, betont Betriebsleiter Christoph Dahmen. 
„Wir halten uns mit unserem konsequenten Hygienekonzept strikt an die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, da sind wir immer am Ball und auf dem neuesten Stand“, erläutert Chefarzt Professor Peter Schräder: „Wir sind trotz sinkender Inzidenzzahlen weiter sehr vorsichtig.“
Etabliert hat sich die „staufreie Sprechstunde“: Termine sind dabei zeitlich so geplant, dass immer nur ein Patient im Wartezimmer, ein Patient bei der Anmeldung und ein Patient im Behandlungszimmer ist. Außerdem erhält jeder Patient, der zur Operation eingeplant ist, ein spezielles medizinisches Wasch-Set zur generellen Keimreduktion vor der OP mitgereicht. Zudem sei vor der Aufnahme auf Station stets ein aktuelles, negatives PCR-Abstrichergebnis Voraussetzung. „Durchgeführt durch unser Fachpersonal, Fremdanbieter-Testungen akzeptieren wir nicht“, betont der Chefarzt.
Nach Aufnahme auf Station gibt es außerdem zweimal wöchentlich Antigentests für die Patienten und das Personal.
„Wir haben Orthopädie und ZAPI strikt getrennt und bislang sind auch keine Covid-Infektionen bei Patienten während oder im Zusammenhang mit ihrem stationären Aufenthalt in unserer Orthopädie aufgetreten“, berichtet Betriebsleiter Christoph Dahmen. 

Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie am Standort Jugenheim der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg genießt seit Jahren einen exzellenten Ruf und ist getragen vom Vertrauen tausender Patienten. Unter der Leitung von Chefarzt Professor Peter Schräder wurde der renommierte Klinikstandort in den vergangenen Jahren erfolgreich weiterentwickelt. Professor Schräder ist ein ausgewiesener und anerkannter Experte für Endoprothetik. In der Klinik in Jugenheim werden jährlich rund 850 Knie- und Hüftendoprothesen durchgeführt. Mittlerweile kann man am hochspezialisierten Standort auf 10.000 Endoprothesen in Jugenheim zurückblicken.

(Foto: Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Außenansicht Klinikstandort Jugenheim in Seeheim-Jugenheim).

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