Medizinische Versorgungszentren im Landkreis Darmstadt-Dieburg:
Robert-Bosch-Stiftung erkennt Erfolge an und setzt Förderung fort

Darmstadt-Dieburg (ho). Eine Erfolgsgeschichte findet weiter Anerkennung und Unterstützung: Die Robert-Bosch-Stiftung würdigt mit der Fortsetzung der Förderung durch ihr bundesweites Programm „PORT – Auf dem Weg zu Patientenorientierten Zentren zur Primär-und Langzeitversorgung“ das Engagement des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Auf- und Ausbau lokaler Gesundheitszentren im Kreis.

„Das unterstreicht die Vorreiterrolle unserer Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) für die Region, Hessen und inzwischen auch bundesweit“, freut sich der für das Gesundheitswesen im Kreis verantwortliche Landrat Klaus Peter Schellhaas. Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg wurden für ihre Initiative zum Auf- und Ausbau lokaler Gesundheitszentren in das Förderprogramm der Robert-Bosch-Stiftung aufgenommen.

Unter Schellhaas‘ Regie wurde bereits 2015 die Grundlage für die jetzt erfolgte Fortschreibung der Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung gelegt: Landrat Schellhaas stellte damals sein Positionspapier „Zukunft Gesundheit – Gemeinsam medizinische Versorgung und Pflege sichern im Landkreis Darmstadt-Dieburg“ vor – das Fundament für das 2017 präsentierte „Versorgungskonzept 2025“, gemeinsam erarbeitet mit der Optimedis AG, die den Landkreis weiterhin bei der Weiterentwicklung seiner fortschrittlichen Gesundheitsversorgung unterstützt.

„In einem dynamischen und gleichzeitig ländlich geprägten Wachstumskreis wie dem Landkreis Darmstadt-Dieburg muss besonders der ambulante Bereich durch spezielle und spezialisierte Versorgungseinheiten gestärkt werden“, so die Haltung des Landrats.

Schellhaas würdigt besonders die Rolle der beiden MVZ-Geschäftsführer, Christoph Dahmen und Pelin Meyer, die Betriebsleiter der Kreiskliniken: „Sie stehen mit ihrer engagierten Arbeit gemeinsam mit MVZ-Manager Alexander Noll für unser Ziel, die ländliche Gesundheitsversorgung perspektivisch zu sichern“, lobt der Landrat.

Es habe sich ausgezahlt, dass der Kreis durch den Erhalt der Klinik als kommunaler Betrieb Gesundheitskompetenz im Landkreis erhalten und gebündelt habe, so Schellhaas weiter.

Dies werde durch die Folgeförderung der MVZs durch die renommierte Robert-Bosch-Stiftung besonders deutlich, ergänzen die MVZ-Geschäftsführer Christoph Dahmen und Pelin Meyer
Insgesamt acht Gesundheitsinitiativen werden als vorbildliche, lokale Einrichtungen mit einer Fördersumme von insgesamt 150.000 Euro für nun weitere drei Jahre unterstützt, außerdem gibt es (virtuelle) Vernetzungstreffen, Fachtagungen und Expertenberatung.
„Durch die Robert-Bosch-Stiftung sind wir als MVZ und auch als Landkreis optimal mit vergleichbaren Projektpartnern vernetzt und können so die innovative Versorgung für die Bevölkerung in unserem Landkreis anbieten und ausbauen“, schildert MVZ-Manager Alexander Noll aus der Praxis.

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